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Landingpage-Split-Testing vs. A/B-Testing: Die wichtigsten Unterschiede

Sie haben unzählige Stunden in die Optimierung Ihrer Werbekampagnen gesteckt. Ihr Targeting ist präzise, Ihre Anzeigentexte überzeugen, und Sie leiten einen stetigen Strom an Traffic auf Ihre Landingpages.

Jairene Cruz18 Min. Lesezeit

Sie haben unzählige Stunden in die Optimierung Ihrer Werbekampagnen gesteckt. Ihr Targeting ist präzise, Ihre Anzeigentexte überzeugen, und Sie leiten einen stetigen Strom an Traffic auf Ihre Landingpages.

Doch ein Blick in Ihre Analytics erzählt eine frustrierende Geschichte: Ihre Conversion-Rates bleiben hinter den Erwartungen zurück, und Ihre Kosten pro Akquisition (CPA) steigen immer weiter.

Kommt Ihnen das bekannt vor?

Für viele Affiliate-Marketer und Lead-Gen-Unternehmen ist dieses Szenario alltäglich. Sie sehen im Grunde zu, wie Ihr Marketingbudget verdampft, während Ihre Landingpages weit unter ihrem Potenzial bleiben. Jeder Besucher, der abspringt, ist nicht nur eine verpasste Chance, sondern echtes Geld, das auf dem Tisch liegen bleibt.

Wir erklären die wichtigsten Unterschiede zwischen Landingpage-Split-Testing und A/B-Testing, zeigen, wie jede Methode funktioniert, und helfen Ihnen zu entscheiden, welche sich am besten zur Optimierung Ihrer Conversions eignet.

 

Die Lösung: Landingpage-Tests

Beim Testen von Landingpages geht es nicht nur darum, wahllos Button-Farben oder Überschriften zu ändern, auch wenn das dazugehört.

Landingpage-Tests sind ein gut geplanter Prozess, bei dem Sie das Nutzerverhalten verstehen und Änderungen anschließend auf Basis von Daten vornehmen. Ziel ist es, Ihre Conversion-Rate zu steigern und Ihren Marketing-ROI (oder ROAS, wenn Sie Anzeigen schalten) zu maximieren. Die Anatomie einer Landingpage zu verstehen, ist entscheidend, bevor Sie anfangen, verschiedene Elemente zu optimieren und zu testen.

In diesem umfassenden Leitfaden zeigen wir Ihnen genau, wie Sie eine wirksame Teststrategie für Landingpages umsetzen. Sie lernen:

 

  • den tatsächlichen Unterschied zwischen A/B-Testing und Split-Testing (Hinweis: Sie sind sich ähnlicher, als Sie vielleicht denken)
  • wie Sie Elemente mit hoher Wirkung identifizieren, die sich auf Ihren Landingpages zu testen lohnen
  • Schritt-für-Schritt-Anleitungen für erfolgreiche Tests
  • typische Testfehler, die Sie vermeiden sollten
  • fortgeschrittene Strategien von Marketing-Experten, die sich mit Conversion-Optimierung bestens auskennen

Doch zuerst ein kurzer Hintergrund zum Testen von Landingpages.

Was ist Landingpage-Testing?

Landingpage-Tests helfen Ihnen, Ihre Webseiten besser funktionieren zu lassen. Es ist eine sorgfältige Methode, verschiedene Seitentypen oder einzelne Seitenelemente auszuprobieren, um herauszufinden, was Ihrer Zielgruppe am besten gefällt. Statt zu raten, was funktioniert, nutzen Sie echte Daten darüber, wie sich Menschen auf Ihrer Seite verhalten.

Beim Testen von Landingpages erstellen Sie verschiedene Versionen Ihrer Seite und zeigen diese Ihren Website-Besuchern.

Wenn Sie die Ergebnisse messen, sehen Sie, welche Version Ihre Ziele besser erreicht. Diese Ziele können sein: mehr ausgefüllte Formulare, mehr Käufe, bessere Anmelderaten und mehr.

 

Wenn Sie nicht in dieser Sackgasse stecken bleiben wollen, befolgen Sie am besten drei Marketing-Regeln:

  1. Testen
  2. Testen, und
  3. Testen!

Warum sollten Sie Landingpage-Split-Testing durchführen?

Wie wichtig es ist, Ihre Pre-Lander zu testen, lässt sich gar nicht genug betonen. Der Einstieg kostet zwar etwas Zeit und Ressourcen, doch der Nutzen ist weit mehr wert als der Aufwand.

Das sind die wichtigsten Vorteile beim Testen Ihrer Landingpages:

1. Bessere Conversion-Rates erzielen

Der direkteste und messbarste Vorteil von Landingpage-Tests sind höhere Conversion-Rates.

Beispiele aus der Praxis zeigen diese Effekte: Hootsuite erzielte durch Tests eine 16% höhere Conversion-Rate. CrazyEgg erreichte 363% mehr Conversions durch längeren Content.

 

2. Den Return on Investment (ROI) steigern

Landingpage-Tests helfen, den Wert Ihres bestehenden Traffics zu maximieren, was besonders entscheidend ist, wenn Sie bezahlte Werbekampagnen schalten. Bedenken Sie:

 

  • Die Kosten pro Akquisition (CPA) senken, indem Sie die Conversion-Effizienz verbessern
  • Mehr aus Ihrem aktuellen Werbebudget herausholen
  • Datenbasierte Entscheidungen über die Verteilung des Marketingbudgets treffen
  • Umsatz steigern, ohne zwingend mehr Traffic zu brauchen

 

3. Ihre Zielgruppe besser kennenlernen

Tests zeigen Ihnen, wie Ihre Besucher denken und handeln. Statt zu raten, erhalten Sie echte Daten darüber, was bei Ihrer konkreten Zielgruppe funktioniert. Mit Tools wie Heatmaps und Session-Aufzeichnungen sehen Sie genau, wie Menschen Ihre Seite nutzen.

 

4. Die User Experience verbessern

Heute erwarten Besucher, dass Websites reibungslos funktionieren und sofort Sinn ergeben. Tests helfen, Probleme zu finden, die Besucher zum Verlassen Ihrer Seite bewegen könnten. Das können lange Ladezeiten, verwirrende Navigation oder Formulare mit zu vielen Fragen sein.

 

5. Datenbasiert entscheiden

Eines der besten Dinge am Testen: Es nimmt das Rätselraten aus Ihrem Marketing. Statt sich auf Meinungen oder allgemeine Regeln zu stützen, treffen Sie Entscheidungen auf Basis echter Daten Ihrer tatsächlichen Zielgruppe. Oft zeigt sich dabei, dass verbreitete Annahmen nicht immer stimmen.

 

6. Das Risiko senken

Tests helfen, das Risiko von Änderungen zu minimieren, die die Performance beeinträchtigen könnten:

 

  • Änderungen in einer kontrollierten Umgebung testen
  • Mögliche Probleme erkennen, bevor alles live geht
  • Ihre Conversion-Rates beim Experimentieren schützen
  • Fundierte Entscheidungen über größere Redesigns treffen

 

7. Wettbewerbsvorteile gewinnen

Wenn Sie Ihre Landingpages laufend verbessern können, verschafft Ihnen das einen Vorsprung vor Wettbewerbern, die ihre Seiten nicht testen. Durch sorgfältiges Testen entdecken Sie womöglich Dinge über Ihren Markt, die Ihre Konkurrenz übersieht.

Dieser kontinuierliche Optimierungsprozess bedeutet außerdem, dass Sie sich schnell an veränderte Marktbedingungen und Nutzerpräferenzen anpassen können.

 

8. Multi-Channel-Marketing stärken

Die Erkenntnisse aus Landingpage-Tests können Ihre gesamte Marketingstrategie verbessern:

 

  • Erkenntnisse auf verschiedene Marketingkanäle übertragen
  • Die Botschaftskonsistenz verbessern
  • Die gesamte Customer Journey optimieren
  • Anzeigen und Landingpages besser aufeinander abstimmen

 

9. Den Customer Lifetime Value erhöhen

Bessere Landingpages können zu hochwertigeren Conversions führen:

 

  • Mehr qualifizierte Leads gewinnen
  • Die Kundenzufriedenheit ab dem ersten Kontakt verbessern
  • Durch eine bessere User Experience stärkere Beziehungen aufbauen
  • Die Kundenbindung durch bessere Botschaften erhöhen

 

10. Das Unternehmenswachstum unterstützen

Landingpage-Tests tragen zu nachhaltigem Unternehmenswachstum bei:

 

  • Marketingmaßnahmen effizienter skalieren
  • Den Marketing-ROI im Laufe der Zeit verbessern
  • Fundiertere Geschäftsentscheidungen treffen
  • Ein Fundament für kontinuierliche Verbesserung schaffen

 

Arten von Landingpage-Tests

Jetzt, wo Sie überzeugt sind, dass Landingpage-Tests unverzichtbar sind, lernen Sie als Nächstes, wie man dabei vorgeht. Es gibt eigentlich mehr als eine Möglichkeit, Landingpages zu testen, aber betrachten wir die zwei wichtigsten Einteilungen: nach der Anzahl der Pfade und nach dem Testansatz.

Nach der Anzahl der Pfade

A/B-Testing vs. Split-Testing

Im Marketing-Alltag werden diese Begriffe oft synonym verwendet, und das aus gutem Grund: A/B-Testing und Split-Testing sind im Grunde dasselbe!

Der einzige wirkliche Unterschied liegt in der Betonung:

  • A/B-Testing betont die beiden getesteten Varianten (Version A vs. Version B, daher der Begriff A/B)AB – Version A vs. Version B
  • Split-Testing betont, wie der Traffic auf diese Varianten aufgeteilt (englisch „split“) wird
Split Variante A vs. Variante B

In beiden Fällen erstellen Sie Varianten Ihrer Landingpage und teilen Ihren Traffic zwischen ihnen auf, um zu sehen, welche besser abschneidet. Es geht dabei um genau zwei Varianten bzw. zwei Traffic-Pfade.

Das ist die gängigste und einfachste Testmethode und eignet sich daher sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Marketer.

Multivariate-Tests

Multivariate-Tests (MV-Tests) gehen noch einen Schritt weiter, indem sie das Testen von mehr als zwei Landingpages erlauben, bzw. der Traffic wird auf drei, vier oder mehr Pfade aufgeteilt. Wie der Name schon sagt, gibt es mehrere Varianten im Test (mehrere Variationen = multivariat).

Auch dieser Teststil ist weit verbreitet, obwohl viele ihn fälschlicherweise A/B-Testing oder Split-Testing nennen.

Multivariates AB

Multivariate-Tests können umfassendere Erkenntnisse liefern, benötigen aber ein höheres Traffic-Volumen, um statistisch signifikante Ergebnisse zu erzielen. Während ein A/B-Test vielleicht ein paar tausend Besucher braucht, um aussagekräftig zu sein, kann ein Multivariate-Test Zehntausende Besucher erfordern.

Nach den Testansätzen

Der Testansatz konzentriert sich auf die Teststrategie.

1. Landingpage-Typen testen

Wir haben im vorherigen Artikel über verschiedene Arten von Affiliate-Landingpages gesprochen, daher verstehen Sie jetzt wahrscheinlich, wie unterschiedlich Pre-Lander sein können.

Bei diesem Ansatz testen Sie völlig unterschiedliche Landingpages und sehen, welche am besten abschneidet.

Zur Veranschaulichung ein Beispiel.

Stellen Sie sich vor, ich bewerbe eine Smartwatch, wobei eine Conversion gezählt wird, wenn der Besucher das Produkt kauft.

Ich kann hier zwei Landingpages erstellen:

  • Landingpage A: Eine Produktfunktionen-Landingpage, die die Funktionen und Vorteile des Produkts zeigt, mit den CTA-Buttons „Jetzt entdecken“ und „Jetzt kaufen“, die den Besucher zur Produkt- oder Angebotsseite schicken.
Landingpage A
  • Landingpage B: Eine Advertorial-Landingpage, die auf Storytelling und Produktbewertungen setzt, um das Interesse des Besuchers zu wecken. Die Handlungsaufforderungen lauten „50% Rabatt für begrenzte Zeit sichern“ und „Verfügbarkeit prüfen“, um Dringlichkeit zu erzeugen. Auch hier schicken die Buttons den Besucher zur Produktseite.
Landingpage B

Das sind nicht einfach Seiten mit unterschiedlichen Elementen, sondern völlig unterschiedliche Ansätze, Besucher zu konvertieren. Der Gewinner dieses Tests verrät Ihnen, welcher Ansatz bzw. Landingpage-Typ bei Ihrer Zielgruppe am besten ankommt.

 

2. Landingpage-Elemente testen

Bei diesem Ansatz konzentrieren Sie sich darauf, einzelne Elemente innerhalb derselben Landingpage zu optimieren.

Typische Elemente, die sich zu testen lohnen:

 

  • Überschriften, bei sonst unverändertem Rest
  • Farben des Call-to-Action-Buttons
  • Formularlänge und Felder
  • Hero-Bilder und visuelle Elemente
  • Seitenlayouts und Anordnung der Inhalte

Um bei unserem Beispiel zu bleiben: Angenommen, ich nutze eine Advertorial-Landingpage. So würde ich zwei Versionen desselben Typs testen und dabei nur die Überschrift ändern:

  • Split-Test, Titel von Landingpage A: Warum rennen alle los, um diese stylische neue Smartwatch zu bekommen? Die gesundheitlichen Vorteile sind unglaublich
Titel im Split-Test A
  • Split-Test, Titel von Landingpage B: In den Läden ausverkauft! New Yorker stürmen online, um diese fantastische Smartwatch zu kaufen
Titel im Split-Test B

Mit dieser Strategie finden Sie heraus, welche Teile Ihrer Seite Conversions fördern oder bremsen. Außerdem sehen Sie, wie Nutzer auf Unterschiede in Ihrer Seite reagieren.

 

Der optimale Split-Test-Prozess für Landingpages bei bezahlter Werbung

Wer bezahlte Anzeigen schaltet, braucht beim Testen von Landingpages einen strukturierteren Ansatz, denn jeder Besucher kostet Geld. Hier ist ein umfassender Prozess, mit dem Sie Ihren Return on Ad Spend durch wirksame Landingpage-Tests maximieren.

Wir haben ihn in drei Phasen unterteilt, damit er leichter verständlich ist.

Phase 1: Landingpage-Typen testen

In der ersten Phase geht es darum herauszufinden, welche Art von Landingpage bei Besuchern aus Ihren bezahlten Anzeigen am besten funktioniert.

Landingpages lassen sich auf viele verschiedene Arten gestalten, und diese Designs können bei Ihren Besuchern unterschiedliche Ergebnisse erzielen.

Typische Landingpage-Typen zum Testen

  1. Direct-Response-Seiten – Auch als einfache Click-Through-Seiten bekannt, sind diese Seiten darauf ausgelegt, sofortiges Handeln auszulösen. Sie bieten typischerweise eine starke Überschrift, überzeugende Vorteile und einen klaren Call-to-Action oberhalb des sichtbaren Bereichs. Der Fokus liegt darauf, Besucher schnell zur Conversion zu bringen, ohne dass sie durch umfangreiche Inhalte scrollen müssen.
  2. Lange Sales-Pages – Diese Seiten erzählen eine vollständige Geschichte und eignen sich gut für Produkte oder Services, die mehr Erklärung brauchen oder einen höheren Preis haben. Sie enthalten ausführliche Vorteile, Kundenstimmen, FAQs und mehrere Handlungsaufforderungen über die gesamte Seite verteilt.
  3. Videobasierte Landingpages – Diese Seiten setzen Video als zentrales Inhaltsmedium ein, um Besucher zu binden. Das Video kann das Produkt erklären, Kundenstimmen zeigen oder demonstrieren, wie etwas funktioniert. Besonders wirksam sind sie bei komplexen Produkten oder Services, die von visueller Erklärung profitieren.
  4. Mehrstufige Landingpages – Statt alle Informationen auf einmal zu präsentieren, führen diese Seiten Besucher durch eine Abfolge von Schritten. Sie können besonders wirksam sein, um Leads zu qualifizieren oder detaillierte Informationen zu erfassen, ohne Besucher zu überfordern.

Natürlich sind das nur Vorschläge. Sie können je nach Ihren Zielen jederzeit auch andere Landingpage-Typen testen.

Wenn Sie Affiliate-Marketer sind, empfehlen wir Ihnen unseren Leitfaden So erstellen Sie die perfekte Affiliate-Marketing-Landingpage für weitere Informationen.

 

Testablauf

  1. 3-4 verschiedene Landingpage-Typen erstellen
  2. Ihren Anzeigen-Traffic gleichmäßig auf sie aufteilen
  3. Den Test mindestens 2 Wochen laufen lassen
  4. Wichtige Kennzahlen tracken, darunter:

    • Conversion-Rate (CR)
    • Kosten pro Akquisition (CPA) bzw. Conversion
    • Click-Through-Rate (CTR)
    • Durchschnittliche Verweildauer auf der Seite
    • Absprungrate
  5. Den Gewinner-Seitentyp anhand Ihres primären KPI ermitteln
  6. Schwach performende Landingpages pausieren

Wenn Sie Fragen zur Optimierung haben, schauen Sie in unseren FAQ-Bereich weiter unten. Vielleicht finden Sie dort die Antworten auf das, was Sie beschäftigt.

Phase 2: Seitenelemente testen

Sobald Sie Ihren leistungsstärksten Landingpage-Typ ermittelt haben, gehen Sie dazu über, einzelne Elemente innerhalb dieser Seite per Split-Test zu prüfen. Welche Elemente Sie testen können, besprechen wir später.

In dieser Phase geht es darum, das gewählte Format zu verfeinern und zu optimieren. Sie erstellen also im Wesentlichen Varianten der Gewinnerseite und leiten Traffic dorthin.

 

Der strategische Ansatz für Landingpage-Split-Testing

 

Page-Builder mit integrierten Landingpage-Split-Testing-Funktionen

Manche Landingpage-Builder bringen Testfunktionen direkt in ihre Plattform mit. Das kann ein großer Vorteil sein, weil Sie keine separaten Drittanbieter-Testtools in Ihren Workflow einbinden müssen.

Diese Plattformen übernehmen in der Regel Seitenerstellung, Hosting und Testing. So können Sie Ihren gesamten Landingpage-Optimierungsprozess an einem Ort steuern.

Viele dieser Plattformen bieten außerdem:

 

  • Visuelle Page-Builder für die einfache Erstellung von Landingpages
  • Integrierte Analytics-Dashboards
  • Automatische Traffic-Verteilung
  • Performance-Monitoring in Echtzeit
  • Einfaches Duplizieren und Verwalten von Varianten
  • Berechnung der statistischen Signifikanz

Wenn Sie mit einem Landingpage-Builder arbeiten, prüfen Sie am besten, ob er LP-Testing anbietet.

 

Was Sie auf Ihren Landingpages testen sollten

Beim Testen von Landingpages haben Sie jede Menge Möglichkeiten. Jedes Element Ihrer Seite kann Einfluss auf Ihre Conversion-Rates haben. Aber wo anfangen?

Schauen wir uns die wichtigsten Bestandteile an, die Sie testen können, warum sie wichtig sind und wie Sie sie gut testen.

Überschriften

Die Überschrift ist das Erste, was Besucher auf Ihrer Seite sehen. Und wie wir wissen, ist der erste Eindruck entscheidend. Betrachten Sie Ihre Überschrift als Ihren Elevator Pitch: Sie haben nur wenige Sekunden, um Aufmerksamkeit zu gewinnen und Lust aufs Weiterlesen zu machen.

Split-Test B – Überschrift

Was Sie testen können:

 

  • Länge (kurz und knackig vs. länger und detaillierter)
  • Unterschiedliche Nutzenversprechen
  • Frageform vs. Aussageform
  • Zahlen oder Statistiken einbauen
  • Problemorientierte vs. lösungsorientierte Ansätze
  • Persönlicher vs. professioneller Ton

 

Landingpage-Texte

Während Überschriften die Aufmerksamkeit wecken, leistet Ihr Landingpage-Text die schwere Überzeugungsarbeit, damit Besucher handeln. Hier:

 

  • erklären Sie Ihr Angebot im Detail
  • sprechen Sie Schmerzpunkte an
  • behandeln Sie Einwände
  • bauen Sie die Argumentation auf, warum jemand konvertieren sollte, also kaufen oder abonnieren.
Landingpage-Text

Was Sie bei Landingpage-Texten testen können:

 

  • Kurzer vs. langer Content
  • Unterschiedliche Tonalitäten (professionell, im Gesprächston, technisch)
  • Inhaltsstruktur (Aufzählungspunkte vs. Absätze)
  • Reihenfolge der Informationen
  • Fachsprache vs. einfache Sprache
  • Unterschiedliche Nutzenschwerpunkte
  • Feature-Beschreibungen vs. Nutzenbeschreibungen
  • Problem-Lösungs-Darstellung
  • Story-basierte Ansätze vs. direkte Pitches

Kurze Texte funktionieren nicht immer, und lange Texte ebenfalls nicht, wie der Test auf der Highrise-Website von SignalvNoise beweist.

 

Call-to-Action-Buttons (CTA)

Ihr CTA-Button ist der Ort, an dem die Magie passiert und an dem Besucher entscheiden, ob sie gehen oder konvertieren. Wenn Sie ihn richtig hinbekommen, können sich Ihre Ergebnisse dramatisch verbessern.

Split-Test CTAs

Was Sie bei CTAs testen können:

Button-Text

  • Aktionswörter („Holen“, „Starten“, „Beitreten“ vs. „Herunterladen“, „Kaufen“, „Anmelden“)
  • Nutzenorientierter vs. handlungsorientierter Text
  • Länge des Button-Texts
  • Persönliche vs. allgemeine Ansprache („Meine kostenlose Testphase starten“ vs. „Kostenlose Testphase starten“)

Button-Design

  • Farbe (testen Sie kontrastreiche Farben, die herausstechen)
  • Größe (auffällig, aber nicht erdrückend)
  • Form (abgerundete Ecken vs. scharfe Kanten)
  • Icons oder Pfeile hinzufügen

Button-Platzierung

  • Oberhalb des sichtbaren Bereichs vs. unterhalb der Inhalte
  • Linke vs. rechte Ausrichtung
  • Mehrere Positionen
  • Sticky Buttons, die beim Scrollen mitwandern

Beispiel aus der Praxis:

HubSpot verzeichnete einen Anstieg der Conversions um 21%, nachdem der CTA-Button einer Landingpage von Grün auf Rot geändert wurde. Rot schlägt zwar nicht immer Grün, aber das zeigt, wie selbst eine einfache Farbänderung einen großen Unterschied machen kann.

 

Bilder und Videos

Das zentrale visuelle Element Ihrer Landingpage kann über Ihre Conversion-Rate entscheiden. Ob Hero-Bild, Produktfoto oder Video: Es muss

  • die Botschaft unterstützen
  • Besucher bei Interesse halten
  • für Ihre Zielgruppe Sinn ergeben
Split-Test Bilder

Was Sie testen können

Bilder

  • Produktfotos vs. Lifestyle-Bilder
  • Menschen vs. Produkte
  • Nahaufnahmen vs. Weitwinkelaufnahmen
  • Unterschiedliche Kontexte oder Anwendungsfälle
  • Mit vs. ohne Personen
  • Professioneller vs. authentischer Fotostil
  • Statische vs. animierte Bilder (GIF)

Videos

  • Video vs. Bild
  • Autoplay vs. Klick zum Abspielen
  • Videolänge
  • Unterschiedliche Arten (Erklärvideo, Kundenstimme, Produktdemo)
  • Varianten des Vorschaubilds

Lead-Generierungsformulare

Ihr Formular ist der Ort, an dem aus Besuchern Leads werden, also muss es gut funktionieren. Entscheidend ist die Balance: genug Informationen erfassen, ohne Menschen mit zu vielen Feldern abzuschrecken.

Split-Test Formulare

Was Sie testen können

Formularlänge

  • Anzahl der Felder
  • Pflicht- vs. optionale Felder
  • Progressive Disclosure (weitere Felder bei Bedarf einblenden)

Formulardesign

  • Einspaltiges vs. mehrspaltiges Layout
  • Reihenfolge der Felder
  • Platzierung der Beschriftungen (über den Feldern vs. in den Feldern)
  • Gestaltung und Platzierung von Fehlermeldungen

Formularfelder

  • Unterschiedliche Feldtypen (Dropdowns vs. Radiobuttons)
  • Feldbeschriftungen und Platzhaltertext
  • Intelligente Standardwerte
  • Validierungsmethoden

Sie können die Formularfelder auch auf mehrere Seiten verteilen, die Nutzer aufrufen, sobald sie das Formular auf der vorherigen Seite ausgefüllt haben.

Beispiel aus der Praxis:

Laut Tests von CXL erzielte die Landingpage von TruckersReports mehr Opt-ins, wenn das Formular länger war, als wenn nur das E-Mail-Feld verpflichtend war. Das zeigt, dass kürzere Formulare nicht immer mehr Leads bedeuten. Im Gegenteil: Sie können weniger Vertrauen bedeuten.

Formularkontrolle

Bildquelle: CXL.com

 

Social Proof und Vertrauenselemente

Menschen neigen dazu, der Menge zu folgen, weshalb Social Proof auf Landingpages so wirkungsvoll sein kann. Dazu zählen Kundenstimmen, Bewertungen, Kundenlogos und Vertrauenssiegel.

Split-Test Social Proofs

Warum Social Proof testen?

Laut Studien geben 79% der Menschen an, dass nutzergenerierte Inhalte wie Bewertungen ihre Kaufentscheidungen stark beeinflussen. Aber es kommt darauf an, wie Sie diesen Social Proof präsentieren.

Was Sie testen können

Kundenstimmen

  • Länge (kurze Zitate vs. ausführliche Geschichten)
  • Anzahl der Kundenstimmen
  • Format (Text vs. Video)
  • Platzierung auf der Seite
  • Mit vs. ohne Fotos
  • Branchenspezifisches vs. allgemeines Feedback

Vertrauenssiegel

  • Unterschiedliche Sicherheitssiegel
  • Branchenzertifizierungen
  • Auszeichnungs-Badges
  • Partnerlogos
  • Platzierung und Größe

 

Seitenlayout und Design

Die Art, wie Sie Elemente auf Ihrer Landingpage anordnen, kann erheblich beeinflussen, wie Besucher mit Ihren Inhalten interagieren und ob sie konvertieren. Stellen Sie es sich vor wie das Einrichten eines Raums: Sie wollen einen natürlichen Fluss, der Menschen dorthin führt, wo Sie sie haben möchten.

Split-Test Seitenlayout

Was Sie testen können:

  • Einspaltige vs. mehrspaltige Designs
  • Mit oder ohne Sidebar
  • Reihenfolge der Inhalte
  • Weißraum und Abstände zwischen Elementen
  • Mobil-responsive Layouts
  • Navigationsoptionen (oder das Menü ganz entfernen)
  • Inhalt und Platzierung des Footers

 

Countdown-Timer und Dringlichkeitselemente

Ein Gefühl von Dringlichkeit zu erzeugen, kann Besucher motivieren, zu handeln, statt die Entscheidung aufzuschieben. Es ist jedoch wichtig, diese Elemente zu testen, da sie die Conversions entweder steigern oder als Gimmick wirken können.

Split-Test Timer

Was Sie testen können:

  • Platzierung des Timers
  • Unterschiedliche Countdown-Längen
  • Feste Fristen vs. dynamische Countdowns
  • Design und Stil des Timers
  • Textvarianten mit Fokus auf Dringlichkeit
  • Mit vs. ohne Timer

 

Nutzenversprechen und Alleinstellungsmerkmal (USP)

Ihr Nutzenversprechen sagt Besuchern, warum sie sich für Sie statt für Wettbewerber entscheiden sollten. Es lohnt sich oft, es ausgiebig zu testen, da es grundlegend für Ihren Conversion-Erfolg ist.

Split-Test USP

Was Sie testen können:

  • Unterschiedliche Nutzenschwerpunkte
  • Problemlösungs-Blickwinkel
  • Wettbewerbsvorteile
  • Branchenspezifische vs. allgemeine Nutzenversprechen
  • Feature-orientierte vs. nutzenorientierte Botschaften

Beispiel aus der Praxis:

Hootsuite erzielte eine Steigerung der Conversions um 16%, indem das Unternehmen sein Nutzenversprechen verfeinerte, um die Kernvorteile klarer zu kommunizieren. Durch Nutzerfeedback fand es heraus, dass Besucher vor einer Entscheidung konkretere Informationen darüber brauchten, wie ihnen das Tool helfen würde.

 

Preisgestaltung und Angebote

Wie Sie Ihre Preise und Sonderangebote darstellen, kann die Conversion-Rate erheblich beeinflussen. Schon kleine Änderungen in der Preisdarstellung können beeinflussen, wie Besucher den Wert wahrnehmen.

Split-Test Preispunkte

Was Sie testen können:

  • Preisanker (Originalpreis vs. Rabattpreis zeigen)
  • Unterschiedliche Rabattstrukturen
  • Preisformatierung ($99 vs. $99.00 vs. $99.99)
  • Betonung von Monats- vs. Jahrespreisen
  • Bundle-Angebote vs. Einzelpreise
  • Position der Preisinformationen
  • Wie die Informationen vermittelt wurden

 

Interaktive Elemente

Interaktive Elemente können Ihre Landingpage ansprechender machen und Besuchern helfen, Ihr Angebot besser zu verstehen.

Sie können aber auch vom Hauptziel der Conversion ablenken, wenn sie nicht sorgfältig umgesetzt werden.

Split-Test Interaktive Elemente

Was Sie testen können:

  • Rechner (ROI-Rechner, Preisrechner, Ersparnisschätzer)
  • Produktkonfiguratoren
  • Interaktive Demos
  • Glücksräder
  • Quizze und Einschätzungen
  • Live-Chat vs. Chatbots
  • Umfrageformulare
  • Interaktive Preistabellen
  • Videoplayer (interaktiv vs. statisch)
  • Hover-Effekte und Animationen
  • Interaktive Infografiken

Wenn Sie interaktive Elemente testen, berücksichtigen Sie sowohl ihr Vorhandensein als auch ihr Design. Manchmal schlägt ein einfacherer Rechner einen komplexeren, oder ein simples Quiz erzeugt mehr qualifizierte Leads als eine aufwendige Einschätzung.

 

Zielgruppenansprache und Personalisierung

Manchmal geht es nicht darum, verschiedene Elemente zu testen, sondern darum, wie Sie Ihre Seite unterschiedlichen Zielgruppensegmenten präsentieren.

Was Sie testen können:

  • Regionsspezifische Inhalte
  • Branchenspezifische Botschaften
  • Rollenbasierte Nutzenversprechen
  • Unterschiedliche Sprachen oder kulturelle Bezüge
  • Individuelle Inhalte für unterschiedliche Traffic-Quellen

Falls Sie es noch nicht ausprobiert haben, empfehlen wir die dynamische Keyword-Einfügung auf Ihrer Landingpage. Dabei ändern sich die auf der Seite angezeigten Informationen automatisch anhand der Daten des Besuchers.

Wenn Sie beispielsweise den aktuellen Standort Ihres Besuchers auf der Webseite anzeigen möchten, können Sie den dynamischen Token [[city]] verwenden, und er wird automatisch vorausgefüllt.

Hier ist ein Video, das zeigt, wie das geht.

https://kb.landerlab.io/wp-content/uploads/2024/05/DynamicTokens.webm

Mit dynamischen Tokens können Sie Ihre Conversion-Rate erheblich verbessern, ohne mehrere Versionen derselben Landingpage erstellen oder Ihre Zielgruppe hyper-targeten zu müssen.

 

Einstufige vs. mehrstufige Erlebnisse

Der Weg vom Besucher zur Conversion muss nicht immer auf einer einzigen Seite stattfinden. Das Testen verschiedener Seitenfolgen und mehrstufiger Prozesse kann manchmal bessere Ergebnisse bringen als der Versuch, alles in einem Schritt zu erledigen.

Warum mehrstufige Erlebnisse testen?

Mehrstufige Erlebnisse können komplexe Angebote überschaubarer wirken lassen und helfen, Leads besser zu qualifizieren. Statt Besucher mit allem auf einmal zu überfordern, können Sie sie durch einen natürlicheren Conversion-Prozess führen.

Mehrstufig

Was Sie testen können:

  • Eine einzelne lange Seite vs. mehrere kürzere Seiten
  • Schrittweises Ausfüllen von Formularen (ein langes Formular in mehrere Schritte aufteilen)
  • Unterschiedliche Seitenfolgen und Nutzerflüsse
  • Varianten der Dankeseite und nächste Schritte
  • Qualifizierungsschritte vor dem Hauptangebot
  • Schrittweise Informationsfreigabe (mehr Details zeigen, je weiter Nutzer vorankommen)

Tipps aus der Praxis:

  • Nutzen Sie eine Fortschrittsanzeige, damit Besucher sehen, wo sie sich im Prozess befinden
  • Beginnen Sie mit leichteren, weniger heiklen Fragen, bevor Sie nach persönlichen oder sogar finanziellen Informationen wie Kreditkartendaten fragen (falls nötig)
  • Testen Sie unterschiedliche Reihenfolgen von Informationen und Formularfeldern
  • Erwägen Sie bedingte Logik, um die Journey zu personalisieren
  • Achten Sie darauf, dass jeder Schritt natürlich in den nächsten übergeht

 

So messen Sie den Erfolg Ihrer Landingpage-Tests

Wenn Sie den Erfolg Ihrer Landingpage-Tests bewerten wollen, ist es entscheidend, sich auf die richtigen Kennzahlen zu konzentrieren. Regelmäßiges Landingpage-Monitoring stellt sicher, dass Sie wichtige Leistungskennzahlen verfolgen, um fundierte Optimierungsentscheidungen zu treffen.

Hier eine Liste wichtiger Leistungskennzahlen (KPIs) und Metriken, die sich eignen, um zu beurteilen, welche Ihrer Landingpages gute Ergebnisse zeigen.

Achten Sie darauf, die Daten für alle Varianten zu erfassen, damit Sie ihre Performance richtig analysieren und vergleichen können.

Primäre Conversion-Kennzahlen

Conversion-Rate

Sie zeigt, wie viele Besucher die erforderliche Aktion für eine Conversion ausgeführt haben, im Verhältnis zur Gesamtzahl der Besucher der Seite. Die Analyse Ihrer Landingpage-Conversion-Rate hilft, Verbesserungspotenziale zu erkennen und sicherzustellen, dass Ihr Traffic in aussagekräftige Ergebnisse umgewandelt wird.

Die Conversion-Rate (CR) wird so berechnet:

CR-Formel

Diese Kennzahl ist besonders wichtig für Lead-Generierungs-Landingpages, deren Hauptziel das Erfassen von Besucherdaten ist.

 

Click-Through-Rate (CTR)

Die CTR misst den Prozentsatz der Besucher, die auf Ihre Call-to-Action-Buttons oder Links klicken. Sie wird so berechnet:

CTR-Formel

Eine höhere CTR deutet im Allgemeinen darauf hin, dass die Elemente Ihrer Landingpage Besucher wirksam zur gewünschten Aktion führen.

 

Absprungrate

Die Absprungrate zeigt den Prozentsatz der Besucher, die Ihre Landingpage verlassen, ohne eine Aktion auszuführen. Eine hohe Absprungrate bedeutet oft:

  • Ihre Seite erfüllt die Erwartungen der Besucher nicht
  • Der Inhalt ist nicht ansprechend genug
  • Zwischen der Traffic-Quelle und der Landingpage gibt es einen Bruch

 

Kennzahlen zum Nutzerengagement

Verweildauer auf der Seite

Die durchschnittliche Verweildauer auf der Seite hilft Ihnen zu verstehen, wie fesselnd Ihr Content ist. Längere Zeiten deuten in der Regel darauf hin, dass Besucher Ihre Inhalte so konsumieren, wie Sie es sich erhofft haben.

Sehr kurze Zeiten können darauf hindeuten, dass die Botschaft unklar oder die Seite schlecht aufgebaut ist. Schlimmer noch: Möglicherweise passt der Inhalt nicht zur Absicht der Besucher.

 

Scrolltiefe

Diese Kennzahl zeigt, wie weit Besucher auf Ihrer Landingpage nach unten scrollen, und damit, welche Inhaltsbereiche die meiste Aufmerksamkeit erhalten.

Wichtige Erkenntnisse aus dieser Kennzahl sind unter anderem:

  • Ob wichtige Elemente in gut sichtbaren Bereichen platziert sind
  • Ob die Länge Ihrer Seite angemessen ist
  • Welche Abschnitte das Interesse der Besucher halten

Das lässt sich mithilfe von Tools wie Heatmaps überwachen.

 

Interaktionsrate

Verfolgen Sie, wie Besucher mit verschiedenen Seitenelementen interagieren:

  • Interaktion mit Formularfeldern
  • Wiedergaberaten von Videos
  • Klickmuster bei interaktiven Elementen
  • Mausbewegungen und Hover-Muster

Wie die Scrolltiefe lässt sich auch das über Drittanbieter-Tools wie Google Tag Manager und Hotjar (Heatmap) tracken.

 

Kennzahlen zur Geschäftswirkung

Dafür interessieren sich Unternehmen meistens am meisten.

Kosten pro Akquisition (CPA)

Der CPA gibt an, wie viel Geld Sie ausgeben, um einen Kunden zur Conversion zu bringen (etwas zu kaufen oder eine gewünschte Aktion auszuführen).

CPA-Formel

Ein niedrigerer CPA weist auf eine bessere Landingpage-Performance und einen höheren ROI hin. Wenn Sie Ihre Landingpage zum Sammeln von Leads nutzen, heißt das Kosten pro Lead. Die Begriffe unterscheiden sich, die Berechnung ist dieselbe.

 

Durchschnittlicher Bestellwert (AOV)

Bei E-Commerce-Landingpages können Sie verfolgen, wie sich verschiedene Varianten auf die Kaufbeträge auswirken:

AOV-Formel

Das hilft zu erkennen, welche Landingpage-Elemente Conversions mit höherem Wert fördern.

 

Return on Ad Spend (ROAS)

Der ROAS misst den erzielten Umsatz im Verhältnis zu den Werbekosten:

ROAS-Formel

Diese Kennzahl hilft, Landingpages für Kampagnen mit bezahltem Traffic zu optimieren. Sie ist austauschbar mit dem ROI, obwohl der ROI auch zur Berechnung indirekter Kosten bei der Traffic-Akquise herangezogen werden kann.

 

Best Practices für Landingpage-Tests

  • Tracken Sie Ihre Tests genau

Wählen Sie ein Tracking-Tool, das alle Datenpunkte erfasst, die Sie zur Erfolgsmessung brauchen. Bezahlte Tools liefern oft Echtzeitdaten und umfassende Daten, aber Sie können auch mit kostenlosen Optionen wie Google Analytics beginnen.

  • Trennen Sie Kampagnen nach Gerät

Erstellen Sie separate Tests für Desktop- und Mobilnutzer, da sie sich oft unterschiedlich verhalten. Erwägen Sie gerätespezifische Kampagnen, um jede Plattform besser zu verstehen und zu optimieren.

  • Strukturieren Sie Kampagnen richtig

Wenn Sie mehrere Tests gleichzeitig durchführen, trennen Sie sie in verschiedene Anzeigengruppen, um sauberere Daten zu erhalten. So lässt sich die Performance leichter verfolgen und Ihre Kampagnen bei Bedarf anpassen.

  • Experimentieren Sie mit der Traffic-Verteilung

Beginnen Sie damit, den Traffic gleichmäßig auf die Varianten aufzuteilen, um eine Basis-Performance zu ermitteln. Sobald erste Daten vorliegen, können Sie die Traffic-Gewichtung zugunsten der besser performenden Varianten anpassen und trotzdem neue Ideen testen.

  • Sichern Sie die Qualität

Prüfen Sie alle Ihre Varianten vor dem Start in verschiedenen Browsern und auf verschiedenen Geräten. Dieser einfache Schritt kann Ihnen ersparen, Geld für defekte Seiten oder Tracking-Probleme zu verschwenden.

  • Führen Sie ausreichend Aufzeichnungen

Dokumentieren Sie Ihre Testaufbauten, Ergebnisse und Erkenntnisse für die spätere Nutzung. Gute Dokumentation hilft Ihnen, gescheiterte Tests nicht zu wiederholen und auf erfolgreichen aufzubauen.

  • Elemente zum Testen auswählen

Beginnen Sie mit Elementen mit großer Wirkung wie Überschriften, CTAs und Formularen, bevor Sie sich kleineren Details widmen. Diese Elemente haben typischerweise den größten Einfluss auf die Conversion-Rates.

  • Werten Sie alle Ergebnisse aus

Konzentrieren Sie sich zuerst auf Ihre primären KPIs, ignorieren Sie aber keine sekundären Kennzahlen, die wichtige Erkenntnisse liefern könnten. Manchmal verrät ein vermeintlich verlorener Test wertvolle Informationen über Ihre Zielgruppe.

  • Pflegen Sie eine Mentalität der kontinuierlichen Optimierung

Betrachten Sie Testing als fortlaufenden Prozess und nicht als einmaliges Projekt. Der Markt, Ihre Zielgruppe und die Best Practices entwickeln sich mit der Zeit weiter, und Ihr Testing sollte das auch tun.

 

FAQs zur Landingpage-Optimierung

Frage: Was ist, wenn eine der Landingpages eine hohe Conversion-Rate, aber eine niedrige Click-Through-Rate hatte?

Antwort: Das bedeutet, dass Sie die richtige Zielgruppe haben, Ihre Landingpage aber verbessert werden muss. Welcher Teil der Landingpage verbessert werden muss, lässt sich ohne Tests nicht sagen, aber der beste Ausgangspunkt ist der CTA selbst: Farbe, tatsächlicher CTA-Text, sogar die Platzierung.

Frage: Was ist, wenn die Landingpage eine hohe Click-Through-Rate, aber eine niedrige Conversion-Rate hat?

Antwort: Es gibt einen Bruch zwischen Ihrer Landingpage und der Angebotsseite. Der Besucher ist gegangen, weil die nächste Seite nicht dem entsprach, was er erwartet hatte. Möglicherweise müssen Sie die Zielgruppe noch weiter aufwärmen. Stellen Sie außerdem sicher, dass die Versprechen Ihrer Landingpage dem entsprechen, was auf der Angebotsseite gezeigt wird.

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