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Was ist UGC? Tipps für den Einsatz auf Ihrer Landingpage

Content ist auch heute noch King, genau wie früher. Aber nicht irgendein Content, wohlgemerkt, sondern hilfreicher Content. Je anspruchsvoller Verbraucher beim Kauf werden, desto wichtiger werden wertvollere Inhalte.

Jairene Cruz20 Min. Lesezeit

Content ist heute immer noch King, genau wie früher. Aber nicht irgendein Content, wohlgemerkt, sondern hilfreicher Content. Je anspruchsvoller Verbraucher beim Kauf werden, desto wichtiger werden wertvollere Inhalte.

Eine Möglichkeit, der Zielgruppe Mehrwert zu liefern, sind nutzergenerierte Inhalte (User-Generated Content, UGC). Sie haben sich zu einer Kraft entwickelt, die das Marketing verändert. Vorbei sind die Zeiten, in denen Marken sich nur auf klassische Werbung konzentrierten.

Heute vertrauen Verbraucher verlässlichen, von Kunden erstellten Inhalten stärker. Sie vertrauen anderen Verbrauchern.

Dieser Wandel ist nicht bloß ein Trend, sondern eine grundlegende Veränderung dafür, wie Verbraucher Kaufentscheidungen treffen. Im Shopper Experience Index (Volume 18) von Bazaarvoice geben 55% der Käufer an, dass sie Produkte eher nicht kaufen, wenn sie keinen UGC sehen, etwa Bewertungen, Fragen und Antworten oder Kundenfotos. So wichtig ist UGC im letzten Jahrzehnt geworden, vor allem mit dem Aufstieg des Social-Media-Marketings.

Entscheidend ist nicht allein, dass es nutzergenerierte Inhalte gibt. Kunden werden immer über Produkte sprechen, die ihnen gefallen. Marken müssen verstehen, wie sie diese Inhalte strategisch nutzen, um Vertrauen aufzubauen und Conversions zu erzielen.

In diesem Beitrag sehen wir uns an, was nutzergenerierte Inhalte ausmacht, welche Arten und Beispiele es gibt und wie Marken sie für ihr Marketing nutzen können.

Was sind nutzergenerierte Inhalte?

Nutzergenerierte Inhalte (UGC) sind im Grunde alle Arten von Inhalten, die von ganz normalen Menschen erstellt und geteilt werden – nicht von Unternehmen oder Marken.

Im Content-Marketing gibt es meist zwei Arten von Inhalten: Markeninhalte und nutzergenerierte Inhalte. Wie der Name schon sagt, stammen Markeninhalte von der Verkäuferseite, und nutzergenerierte Inhalte kommen von der Käuferseite.

Markeninhalte gibt es in vielen Formen, solange sie innerhalb eines Unternehmens entstehen. Ihr Ziel ist es, Produkte und Dienstleistungen zu bewerben. Gute Markeninhalte heben die Vorteile und Funktionen dessen hervor, was das Unternehmen verkauft. Sie sind außerdem eine Gelegenheit, den eigenen Vorsprung gegenüber Wettbewerbern zu zeigen.

Nutzergenerierte Inhalte dagegen umfassen alle authentischen Inhalte, die von Verbrauchern statt von Marken erstellt werden. UGC gibt es in vielen Formen, vom beiläufigen Café-Foto auf Instagram bis zur ausführlichen Produktbewertung auf YouTube. Dazu gehören Bilder, Videos, Testimonials, Blogbeiträge und Podcasts. Im Kern ist UGC die digitale Weiterentwicklung der Mundpropaganda.

Für junge Unternehmen, die ihre Markenbekanntheit aufbauen wollen, kann UGC ein Weg sein, Glaubwürdigkeit zu beweisen. Laut demselben Verbraucherbericht halten inzwischen 40% der Käufer UGC bei ihren Kaufentscheidungen für „äußerst“ oder „sehr“ wichtig – wichtiger als sowohl Produktvergleichstabellen als auch Werbevideos.

Wirkung von nutzergenerierten Inhalten

Arten von nutzergenerierten Inhalten und wie Sie sie einsetzen

Sie wissen nicht, welche Art von Kundeninhalten für Ihr Unternehmen am besten funktioniert?

Viele Unternehmen wissen, dass sie Inhalte ihrer Nutzer brauchen, sind aber unsicher, welche Arten ihnen wirklich helfen, ihre Ziele zu erreichen. Bei so vielen Möglichkeiten – von einfachen Bewertungen bis zu viralen Video-Challenges – kostet die falsche Wahl Zeit und Geld.

Schauen wir uns die wichtigsten Arten nutzergenerierter Inhalte an, damit Sie diejenigen auswählen können, die bei Ihrer Zielgruppe ankommen und Ihnen die gewünschten Ergebnisse bringen. Dazu liefern wir einige Beispiele, wie unterschiedliche Unternehmen Nutzerinhalte auf verschiedene Weise einsetzen können, damit Sie ein Gefühl dafür bekommen.

1. Produkt- oder Servicebewertungen

Das ist die beliebteste Art von nutzergenerierten Inhalten.

Bewertungen sind ausführliche Beurteilungen von Produkten und Dienstleistungen. Sie enthalten oft Sternebewertungen, detaillierte Erfahrungsberichte, Vor- und Nachteile und manchmal Fotos oder Videos, die das Produkt im echten Einsatz zeigen.

Auf Amazon kann ein Kunde zum Beispiel eine ausführliche Bewertung zu einer Heißluftfritteuse schreiben, beschreiben, wie das damit zubereitete Essen aussieht und wie das Gerät funktioniert, und sogar Fotos von seinem Heißluft-Hähnchen beifügen.

Ein weiteres typisches Beispiel sind Restaurantbewertungen auf Yelp, wo Gäste ihre Erfahrungen, Bewertungen der Essensqualität und Fotos ihrer Gerichte teilen.

Produktbewertungen reichen von einfachen Einzeilern wie „Tolles Produkt, funktioniert wie beschrieben!“ bis zu umfassenden Analysen, wie sie Wired auf seiner Website veröffentlicht. In diesem Artikel beurteilt der Produkttester von Wired Leistung, Verarbeitungsqualität und Preis-Leistungs-Verhältnis des iPhone 16.

 

UGC-Produktbewertung

 

Beliebten Bewertungsplattformen wie Trustpilot und G2 vertrauen Verbraucher, die vor dem Kauf ehrliches Feedback zu Produkten und Dienstleistungen suchen.

Marken wie Sephora haben Produktbewertungen erfolgreich in ihr Einkaufserlebnis integriert: Kunden können nach Altersgruppe filtern oder sich ausschließlich Bewertungen ohne Gegenleistung anzeigen lassen. So wird das Feedback für potenzielle Käufer relevanter.

2. Kunden-Testimonials und Empfehlungen

Ähnlich wie Produktbewertungen sind Kunden-Testimonials und Empfehlungen in der Regel persönlichere, erzählerische Fürsprachen, die konkrete Erfolgsgeschichten oder positive Erfahrungen mit einer Marke oder einem Service hervorheben.

Anders als Produktbewertungen, die oft Vor- und Nachteile, Sternebewertungen und technische Details enthalten, ist ein Testimonial ein von Verbrauchern erstellter Inhalt, der sich meist auf die emotionale Wirkung und verändernde Ergebnisse konzentriert.

Stellen Sie sich vor, ein B2B-Softwareunternehmen zeigt auf seiner Website die Erfolgsgeschichte eines Kunden statt der ungefilterten Bewertungen von seiner G2-Seite. Etwa so:

 

UGC-Testimonials

 

Auf Social-Media-Plattformen wie Facebook und LinkedIn dienen Empfehlungen als berufliche Testimonials. Sie stellen die Zusammenarbeit und die Ergebnisse in den Mittelpunkt statt einzelner Produktfunktionen.

Peloton nutzt in seinen Anzeigen zum Beispiel Kunden-Testimonials, um inspirierende Wandlungsgeschichten zu erzählen, während auf den Produktseiten klassische Bewertungen zu Funktionen des Bikes, zur Lieferung und zu technischen Daten stehen.

 

UGC-Testimonials und Social Media

 

Ein weiteres gutes Beispiel für diesen Unterschied findet sich auf der Website von Nike: Die Produktbewertungen behandeln Haltbarkeit und Passform der Schuhe, die Testimonials erzählen dagegen von Athleten, die mit Nike-Produkten ihre Ziele erreichen.

Gerade kleine Unternehmen profitieren von Testimonials, weil sie damit konkret zeigen können, wie ihr Service etwas bewirkt hat. Ein Hochzeitsfotograf, der statt bewertungsartigem Feedback zu Preis und Bildqualität das emotionale Testimonial einer Braut teilt, die schildert, wie perfekt ihre Momente in den Same-Day-Edits (SDE) festgehalten wurden, stärkt das Vertrauen möglicher Kunden enorm.

3. Nutzergenerierte Bilder

Zu den Bildern, die als UGC gelten, zählen persönliche Fotos, Infografiken, digitale Kunstwerke, Screenshots oder Memes, die Nutzer auf beliebigen Plattformen teilen.

Dazu können auch Kunden-Selfies mit Produkten, Vorher-nachher-Fotos oder Nutzerbilder von Dienstleistungen und Produkten im Einsatz gehören.

Das Foto eines echten Kunden von einem Restaurantgericht wirkt zum Beispiel meist authentischer als professionelle Food-Fotografie. Statt stilisierter Bilder sehen Kunden, wie das Essen tatsächlich serviert aussieht.

Restaurants können von solchem UGC profitieren, wenn sie dafür sorgen, dass ihre Social-Media-Handles auf den Tischen sichtbar sind, damit Gäste sie leicht in Beiträgen markieren können.

Der Getränkehersteller LaCroix hat auf seiner Website eine eigene Seite mit UGC-Bildern von Instagram. Nutzer werden aufgefordert, den Hashtag #LiveLaCroix zu verwenden und mitzumachen.

 

UGC-Hashtags

 

E-Commerce-Landingpages zeigen in ihren Bewertungsbereichen häufig Kundenfotos. So können Besucher sich die Produkte im Alltag vorstellen, statt nur stark inszenierte Studioaufnahmen zu sehen.

Auch Modemarken binden häufig Social-Media-Fotos von Kunden ein, die ihre Kleidung tragen, und teilen sie auf ihren Kanälen erneut. Diese UGC-Bilder helfen Kunden, sich vorzustellen, wie die Kleidung an echten Menschen aussieht, und motivieren sie zusätzlich zum Kauf.

Wenn Sie eine Einrichtungs- oder Deko-Website betreiben, können Sie von Kunden eingesendete Fotos von Räumen zeigen, die mit Ihren Produkten gestaltet wurden. Auch Vorher-nachher-Fotos von Renovierungen wirken als Social Proof für Bauunternehmen.

Die Authentizität nutzergenerierter Bilder macht sie für andere Verbraucher oft nahbarer und glaubwürdiger als professionelles Marketingmaterial.

4. Von Nutzern erstellte Videos

Videos als UGC umfassen Inhalte wie Vlogs, Tutorials, Reaction-Videos, Gaming-Streams und Kurzformate wie TikToks oder Reels. Videos geben einen tiefen Einblick in nutzergenerierte Bewertungen und ermöglichen längere Interaktionen mit dem Publikum, besonders wenn sie auf einer gut gestalteten Landingpage mit Video eingesetzt werden, um das Produkterlebnis zu zeigen.

Tutorial-Videos von Nutzern gehören zu den wertvollsten Arten dieses UGC. Ein Einsteiger in eine Bildbearbeitungssoftware sucht auf YouTube zum Beispiel nach Tutorials, die Schritt für Schritt eine „Einsteigeranleitung zur Software“ zeigen, oder nach etwas Konkreterem wie „Farbverläufe erstellen“.

Erfahrene Softwarenutzer können eigene Tutorial-Videos erstellen, um neuen Nutzern etwas beizubringen. Auch diese Videos zählen daher als UGC.

 

UGC-Video-Tutorial

 

Auch Tech-Unternehmen binden häufig von Nutzern eingereichte Problemlösungen ein, die zeigen, wie echte Kunden Produkte oder Services nutzen, um konkrete Probleme zu lösen.

Plattformen für Online-Kurse können außerdem Erfolgsgeschichten als Video von echten Teilnehmern zeigen, die über ihren Lernweg und ihre beruflichen Ergebnisse nach Abschluss des Programms sprechen.

UGC-Videos eignen sich außerdem hervorragend für Unboxings und Produkttests. Ein erfolgreicher Videocreator dieser Art war Dope or Nope (heute Dope). Dort werden Produkte aus E-Commerce-Shops getestet. Die Zuschauer sehen den Preis jedes Produkts, und im Video wird bewertet, ob es sein Geld wert ist.

UGC-Unboxing

5. Social-Media-Beiträge von Kunden

Social-Media-Beiträge können sich mit anderen Arten nutzergenerierter Inhalte überschneiden, da sie ebenfalls aus Bildern, Videos und Testimonials bestehen können. Das Besondere an dieser UGC-Art ist, dass sie meist plattformspezifisch ist.

Facebook-Gruppen sind zum Beispiel meist für Nischen-Communitys gedacht. Es gibt also Gruppen für Menschen, die sich etwa über Epoxidharz informieren wollen und dort Epoxid-Produkte und deren Anwendung diskutieren.

 

UGC in Facebook-Gruppen

Manche Gruppen werden von den Markenunternehmen selbst geleitet, die meisten jedoch von Influencern. Dort sprechen die Mitglieder über verschiedene Produkte, fragen nach Empfehlungen und vergleichen Marken miteinander. Solche Gruppen lassen sich auch nach Land oder sogar Bundesstaat geografisch ausrichten und eignen sich hervorragend für lokale Aktionen.

Unternehmen ermuntern Nutzer außerdem oft mit Marken-Hashtag-Kampagnen oder Gewinnspielen dazu, Fotos zu teilen, und kuratieren die besten Einsendungen für ihre Landingpages, um Social Proof zu schaffen.

Manche Marken richten auf ihren Landingpages eigene Galerien oder Bereiche für nutzergenerierte Bilder ein und kombinieren sie häufig mit Kunden-Testimonials, um die größtmögliche Wirkung zu erzielen.

Eine Einrichtungs-Website könnte außerdem von Kunden eingesendete Fotos von Räumen zeigen, die mit ihren Produkten gestaltet wurden. Auch Vorher-nachher-Fotos von Renovierungen wirken als Social Proof für Bauunternehmen.

6. Nutzergenerierte Texte

So wie es Video-Tutorials gibt, gibt es auch nutzergenerierte Blog-Tutorials und -Artikel. Zu den Texten können auch Produkt- und Servicebewertungen und Empfehlungen gehören, die in der Regel aber informativen Charakter haben.

Rezept-Blogs sind ein gutes Beispiel für nutzergenerierte Texte. Diese Artikel enthalten meist detaillierte Anleitungen und Begründungen, warum sich bestimmte Marken für bestimmte Rezepte am besten eignen. Sie können auch Affiliate-Links enthalten, über die Leser Zutaten oder Materialien zum Kochen kaufen können.

 

UGC-Rezept

 

Food-Websites zeigen außerdem häufig von Nutzern eingereichte Rezeptbeiträge samt persönlichen Geschichten und Kochtipps, um zu demonstrieren, wie vielseitig ihre Produkte oder Services sind.

Auch Forendiskussionen, Anleitungen erfahrener Nutzer und Fallstudien von Drittseiten zählen zu den nutzergenerierten Inhalten.

Tipps, wie Sie verschiedene UGC-Arten auf Landingpages einsetzen

Jede UGC-Art erfüllt einen anderen Zweck und lässt sich strategisch über verschiedene Marketingkanäle hinweg einsetzen, von Landingpages bis zu Social-Media-Plattformen.

Entscheidend ist, die richtige Art von Inhalt zu wählen, die zu Ihren Markenzielen passt und bei Ihrer Zielgruppe ankommt.

So binden Sie die einzelnen UGC-Arten auf Landingpages ein:

UGC als Social Proof nutzen

Bewertungen sind besonders wirkungsvoll, weil sie die Grundlage einer starken Landingpage mit Social Proof bilden und einen Blick hinter die Kulissen bieten, was man von einem Service oder Produkt erwarten kann.

Wenn ein potenzieller Kunde sieht, dass andere gute Erfahrungen gemacht haben, schafft das Vertrauen und Sicherheit bei der Kaufentscheidung. Sieht er auch die Nachteile, kann er sie mit Wettbewerbern abwägen. Deshalb stehen Bewertungen typischerweise auf Produktseiten oder auf Bewertungsportalen von Drittanbietern.

Enthält eine Produktbewertung jedoch sowohl positive als auch negative Aspekte, wirkt sie auf den Leser authentischer und glaubwürdiger. Sie müssen deshalb die richtige Balance finden.

UGC als Social Proof

 

Die Authentizität nutzergenerierter Bilder macht sie für andere Verbraucher oft nahbarer und glaubwürdiger als professionelles Marketingmaterial.

Einen Kommentarbereich einbauen

Ein Kommentarbereich auf Ihrer Landingpage schafft Vertrauen, selbst wenn Besucher gar nicht selbst kommentieren. Wenn Menschen echtes Feedback anderer Kunden sehen, fühlen sie sich bei Ihrem Unternehmen sicherer.

Das funktioniert, weil wir dem, was andere sagen, von Natur aus mehr vertrauen als dem, was Unternehmen behaupten. Schon die Tatsache, dass Sie offene Kommentare zulassen, signalisiert Transparenz und zeigt, dass Sie nichts zu verbergen haben.

Diese einfache Ergänzung vermittelt ein Gefühl von Community und ehrlicher Kommunikation und kann unsichere Besucher zu Kunden machen, die sich sicher genug fühlen, den nächsten Schritt zu gehen.

 

UGC-Kommentare

 

Glaubwürdigkeit mit Testimonials und Empfehlungen zeigen

Unternehmen kuratieren und erbitten Testimonials oft aktiv. Für mehr Glaubwürdigkeit nennen sie womöglich Namen und Foto des Kunden und manchmal auch dessen Berufsbezeichnung oder Firmennamen. Wie viele Informationen Sie und Ihr Kunde öffentlich preisgeben möchten, entscheiden Sie gemeinsam.

Strategisch auf Ihren Produkt- und Landingpages platziert, können sie die Conversions steigern.

Hier ein Beispiel für eine Landingpage zu einem Abnehmprogramm, auf der eine Kundin ihren Weg und ihre Ergebnisse mit Vorher-nachher-Fotos teilt:

 

UGC-Testimonial auf einer Landingpage

 

Kunden helfen, sich Produkte vorzustellen

Produkt-Landingpages von E-Commerce-Unternehmen zeigen in den Bewertungsbereichen häufig Kundenfotos. So können Besucher sich die Produkte im Alltag vorstellen, statt nur stark inszenierte Studioaufnahmen zu sehen.

 

UGC auf Produktseiten

 

Auch Modemarken binden häufig Social-Media-Fotos von Kunden ein, die ihre Kleidung tragen, und teilen sie auf ihren Kanälen erneut. Diese UGC-Bilder helfen Kunden, sich vorzustellen, wie die Kleidung an echten Menschen aussieht, und motivieren sie zusätzlich zum Kauf.

Am besten lassen sich Produkte natürlich mit Videos veranschaulichen. Produkt- oder Service-Demos werden meist auf Produktseiten eingebunden.

Menschen kaufen eher, wenn klar ist, wie man ein Produkt benutzt, und wenn sie sehen können, was in der Verpackung steckt. Die oben besprochenen Unboxing-Videos sind dafür ein hervorragendes Beispiel.

Probleme mit UGC lösen

Tech-Unternehmen binden häufig von Nutzern eingereichte Videos zur Problemlösung ein, die zeigen, wie echte Kunden ihre Produkte oder Services einsetzen, um konkrete Probleme zu lösen. Plattformen für Online-Kurse können außerdem Erfolgsgeschichten als Video von echten Teilnehmern zeigen, die über ihren Lernweg und ihre beruflichen Ergebnisse nach Abschluss des Programms sprechen.

Manche dieser Videos gehen durch die Decke, erreichen Tausende Aufrufe und werden von Marken für eine bezahlte Partnerschaft aufgegriffen. Das kann weitere UGC-Creators motivieren, eigene Videos zu drehen, um gesponsert zu werden. Solche UGC-Videos lassen sich in Produkt-Landingpages einbinden, zum Beispiel so:

 

UGC-Video-Testimonial auf einer Landingpage

 

Ein weiteres interessantes Beispiel ist der Bereich „Looks by you“ von IKEA Australia. Dort werden Follower ermuntert, Beiträge mit #yesIKEA zu teilen und so die Chance zu bekommen, auf der Instagram-Seite des Unternehmens zu erscheinen.

Die Beiträge werden anschließend so kuratiert, dass alle auf dem Foto verwendeten Produkte enthalten sind. Ein Klick auf einen Button öffnet einen Tab, in dem Kunden genau diese Produkte sofort in den Warenkorb legen können.

Neben neuen Ideen löst das auch die häufigste Frage der Nutzer: „Was ist das für ein Produkt?“ – und macht den Kauf einfach und nahtlos.

 

UGC-Bilder auf Landingpages

 

UGC in weitere Marketingstrategien einbinden

UGC ist besonders wirkungsvoll, weil es sich über einfaches Kundenfeedback hinaus entwickelt hat. Nutzergenerierte Inhalte von heute bestehen oft aus hochwertigen Bildern, fesselnden Videos und durchdacht geschriebenen Texten, die die Markenidentität nahtlos unterstützen.

Dank Smartphones kann heute jeder mühelos hochwertige visuelle Inhalte erstellen und teilen, was zu einer regelrechten UGC-Explosion geführt hat. Plattformen wie Instagram, TikTok und YouTube haben ihre gesamten Geschäftsmodelle darauf aufgebaut, nutzergenerierte Bilder und Videos zu hosten und zu verbreiten.

Weil nutzergenerierte Inhalte sich als wirkungsvolles Mittel erweisen, aus Landingpages mehr als gewöhnliches Marketingmaterial zu machen – nämlich dynamische, vertrauensbildende Plattformen –, müssen Unternehmen lernen, sie in ihre Marketingstrategie zu integrieren.

Sehen wir uns die verschiedenen Marketingansätze an, in denen Marken UGC nutzen können.

Influencer-Marketing

Wenn Verbraucher in sozialen Medien über eine Marke posten, können sie die Kaufentscheidungen ihrer Follower erheblich beeinflussen. In einer Adweek-Studie halten 85% der Befragten UGC für einflussreicher als von Marken erstellte Inhalte.

Genau das ist die Idee des Influencer-Marketings: Marken sponsern Influencer, damit diese über ihre Services oder Produkte posten, doch die „Stimme“ bleibt persönlich statt markenhaft.

Hier ein Beispiel für einen Reise-Influencer, der in seinen Videos ein Produkt bewirbt, indem er es einfach auf einer seiner Reisen benutzt. Wie Sie in der unteren linken Ecke des YouTube-Videos sehen, gibt es die Option „Produkte ansehen“ für die Produkte, die er verwendet hat.

UGC von Influencern

Sie fragen sich vielleicht, ob das noch als nutzergenerierter Inhalt gilt. Deshalb haben wir den Gedanken von markengesponsertem UGC hervorgehoben, auch bekannt als bezahlter oder incentivierter UGC.

UGC wird technisch gesehen von Nutzern erstellt. Ob eine Marke ihnen Produktmuster zum Testen schickt oder sie für Videos sponsert: Es bleibt nutzergeneriert.

Influencer zeigen womöglich die positiven wie die negativen Seiten eines Produkts, und dieses Risiko gehen Marken mit dieser Strategie ein. Aber auch hier gilt: Ein wenig negatives Feedback sorgt für Authentizität – das können Sie also trotzdem als Gewinn verbuchen!

Denken Sie aber daran, dass jede Plattform eigene Vorgaben und Trends für UGC und Markenpartnerschaften hat. Auf den Meta-Plattformen müssen Influencer zum Beispiel mit #Ad kennzeichnen, ob ihr Beitrag von einer Marke gesponsert ist.

 

UGC-Influencer-Partnerschaft

 

Marketing mit nutzergenerierten Inhalten

Der eigentliche Wert nutzergenerierter Inhalte liegt nicht allein in ihrer Existenz – schließlich haben Menschen schon immer über Produkte gesprochen, die ihnen gefallen. Den Unterschied macht, wie Marken diese Inhalte strategisch nutzen.

Wenn Unternehmen von Kunden erstellte Inhalte in ihre Marketingstrategien einbinden, können sie reale Produktanwendungen zeigen und fesselndere Kundenerlebnisse schaffen.

Kluge Marken wissen, dass UGC mehr ist als kostenloser Content: Es ist ein starkes Instrument, um echte Verbindungen zur Zielgruppe aufzubauen.

Stammen Inhalte von echten Kunden statt von der Marke selbst, haben sie das Gewicht echter Mundpropaganda. Das macht Marken nahbarer, greifbarer und letztlich verkaufsstärker.

Beispiele für UGC im Content-Marketing sind Fallstudien von Kunden, die Ihr Produkt oder Ihren Service erfolgreich einsetzen.

 

UGC-Fallstudien

 

UGC im Content-Marketing kann Ihre Markenwahrnehmung verbessern. Außerdem kann überzeugender UGC viral gehen. Nutzer teilen Artikel, remixen virale Memes oder verbreiten angesagte Videoformate, was die Followerzahl und die Conversions einer Marke schnell steigern kann.

Affiliate-Marketing

Affiliate-Marketing ist ein erfolgsbasiertes Marketingmodell, bei dem Einzelpersonen (Affiliates) Provision verdienen, indem sie Produkte anderer Unternehmen bewerben und über individuelle Tracking-Links oder -Codes Verkäufe erzielen.

Diese Affiliates erstellen Inhalte mit Produktempfehlungen und Bewertungen, um ihr Publikum zum Kauf zu bewegen. Kaufen Kunden über die individuellen Links eines Affiliates, erhält dieser einen Prozentsatz des Verkaufswerts.

Das ist eine Win-win-Situation: Marken erhalten Verkäufe, und Affiliates verdienen mit ihrer Werbearbeit Geld.

Diese Affiliate-Links lassen sich in jede Art von UGC einbauen. Ein Outdoor-Blog kann zum Beispiel Links zu Produkten einfügen, die er beim Camping und Wandern nutzt, etwa Zelte oder Seile. Die Idee: Die Content-Ersteller haben diese Produkte selbst verwendet und können für ihre Qualität bürgen.

 

UGC und Affiliates

 

Marken profitieren von dieser Beziehung nicht nur durch Zugang zu authentischen Inhalten echter Nutzer, sondern auch durch mehr Reichweite über Creator-Netzwerke.

Affiliate-Marketing arbeitet meist Hand in Hand mit Influencer-Marketing. Es ist eine kosteneffiziente Content-Erstellung, die vielfältige Inhaltsformate und Perspektiven liefert.

Unternehmen, die UGC wirkungsvoll in ihre Marketingstrategien integrieren, können Reichweite und Conversions steigern. UGC wirkt sich zwar generell positiv auf die Marke aus, doch wer diese Art von Inhalten zulässt, muss auch mit positivem und negativem Feedback umgehen, um authentische Kundenbeziehungen zu pflegen.

Jetzt wissen Sie besser, welche Strategien gut zu UGC passen. Zeit, ihn zu sammeln und die Best Practices für den Einsatz in Ihren Marketingkampagnen kennenzulernen.

7 Wege, nutzergenerierte Inhalte zu sammeln

Nutzergenerierte Inhalte zu sammeln ist relativ einfach. Hochwertigen UGC zu sammeln, ist etwas ganz anderes, denn wie erwähnt kann es auch negatives Feedback Ihrer Nutzer geben.

Bestimmte Methoden helfen Ihrer Marke jedoch, sich gegen Wettbewerber abzuheben. So begeistern Sie Follower dafür, eigene Inhalte über Ihre Marke zu teilen:

1. UGC-Wettbewerbe mit Preisen veranstalten

Wettbewerbe, bei denen Kunden Inhalte erstellen und teilen und dafür Preise erhalten, sorgen für Begeisterung und Motivation zur Teilnahme.

Fenty Beauty veranstaltete zum Beispiel die TikTok-Kampagne „Smell However The F*** You Want“, bei der 10 Gewinner ihr eigenes Fenty Parfum erhielten.

Solche Kampagnen motivieren Nutzer, authentische Inhalte zu erstellen, und erhöhen die Markensichtbarkeit, weil die Teilnehmer ihre Beiträge auf sozialen Plattformen teilen. Beachten Sie: Gefragt sind TikToks, dieser Beitrag steht aber auf dem Instagram-Kanal der Marke. Das zeigt, wie Cross-Posting ein größeres Publikum erreichen kann.

 

UGC-Wettbewerb

 

2. Trendige Hashtags nutzen oder eigene erstellen

Ein eigener Marken-Hashtag ist eine der einfachsten Möglichkeiten, Inhalte Ihrer Nutzer zu sammeln. Wenn Sie Kunden dazu bringen, Hashtags wie Ihren Markennamen oder einen einprägsamen Kampagnenslogan zu verwenden, finden Sie alle Beiträge schnell an einem Ort.

Beauty-Marken beobachten zum Beispiel oft beliebte Hashtags wie #getreadywithme oder #GRWM, unter denen Menschen ihre Morgenroutine mit verschiedenen Produkten zeigen. Clevere Marken erstellen eine eigene Version wie #GRWMwith[YourBrandName], um diese authentischen Nutzervideos zu sammeln.

UGC mit Hashtags sammeln

Viele Social-Media-Nutzer brauchen weder Preise noch Geld, um Inhalte zu erstellen – sie wollen einfach Anerkennung von Marken, die sie lieben. Wer Ihr Unternehmen in einem Beitrag markiert oder Ihren Hashtag verwendet, hofft oft, dass Sie ihn bemerken.

Ihre Inhalte auf Ihren offiziellen Kanälen zu teilen, ist ein starkes Zeichen der Wertschätzung. Wenn eine Marke das Bild oder Video eines Nutzers repostet, ist dieser stolz, dass sein Content ein größeres Publikum erreicht, und erstellt künftig wahrscheinlich weitere Inhalte für Sie.

So entsteht eine Win-win-Situation: Die Nutzer erhalten Anerkennung, und Sie bekommen authentisches Marketingmaterial, ohne zusätzliches Geld auszugeben.

3. Unboxing-Erlebnisse schaffen, die Instagram-tauglich sind

Haben Sie schon einmal Unboxing-Videos gesehen, die so befriedigend sind, dass man das Produkt am liebsten selbst kaufen würde? Der Moment, in dem man ein Paket öffnet, ist hochemotional und lädt zum Teilen ein. Deshalb ist es entscheidend, Verpackungen zu gestalten, die Kunden begeistern und überraschen.

Kleine Unternehmen legen schöne individuelle Boxen, persönliche Dankeskarten, sorgfältig arrangierte Produkte oder besondere Verpackungselemente bei, die einen unvergesslichen Moment beim Auspacken schaffen. Ein Abo-Box-Service könnte zum Beispiel beim Öffnen der Box Konfetti aufpoppen lassen oder die Produkte so schichten, dass ein spannendes Entdeckererlebnis entsteht.

In diesen Beiträgen wird häufig ASMR (Autonomous Sensory Meridian Response) eingesetzt, weil es für die Zuschauer noch befriedigender wird. Wenn Sie nicht wissen, was ASMR ist, schauen Sie zu selten in Ihre Social-Media-Feeds – und genau das empfehlen wir Ihnen, wenn Sie Ihre Marketing-Skills verbessern wollen!

Vor dem Start der 6. Staffel der beliebten Serie Game of Thrones schickte man bekannten Unboxing-Creators Schwerter, wie sie die Figuren der Serie benutzen. Das sorgte innerhalb und außerhalb der Fangemeinde für viel Aufsehen.

 

UGC-Unboxing

4. Teilbare Räume im Laden gestalten

Stationäre Verkaufsflächen sollten eigene Bereiche enthalten, die gezielt für Social-Media-Posts und Fotomotive gestaltet sind. Dazu können künstlerische Wandbilder, interaktive Displays, originelle Beschilderung oder besondere Produktarrangements gehören, die Kunden ganz natürlich dazu bringen, Fotos zu machen und zu teilen.

Denken Sie an den Kosmetikhändler Sephora, der gut beleuchtete Selfie-Ecken neben den Make-up-Stationen einrichtet, oder an Hotels, die fototaugliche Lounges gestalten.

Eine Marke, die das hervorragend umsetzt, ist Aesop. Ihre Geschäfte weltweit überzeugen mit fantastischer Architektur und durchdacht gestalteten Produktregalen, die UGC-Creators oft in ihren Instagram-Beiträgen markieren. Kurz gesagt: Ästhetik spielt eine große Rolle dabei, Nutzer zum Fotografieren zu motivieren.

 

UGC in Verkaufsräumen

 

5. Events mit Fotomöglichkeiten veranstalten

Events sollten so gestaltet sein, dass es gezielte Momente und Orte gibt, die zum spontanen Fotografieren und Teilen anregen. Dazu können Step-and-Repeat-Wände mit Markenlogos, interaktive Stationen oder einprägsame Momente im Programm gehören, die Teilnehmer festhalten möchten.

Die Modemarke Guess veranstaltete ein Love-Guess-Event mit einer beeindruckenden Eventgestaltung, die die Gäste zu kreativen Posen inspirierte.

 

UGC bei Events

 

6. Brand-Activation-Erlebnisse organisieren

Brand Activations sollten immersive Erlebnisse schaffen, die sich teilen lassen und Kunden auf sinnvolle Weise mit Ihrer Marke verbinden. Dazu zählen Pop-up-Shops mit besonderen Themen, interaktive Installationen oder Auftritte besonderer Gäste, die unvergessliche, teilenswerte Momente schaffen.

Ein Getränkehersteller könnte zum Beispiel in einer Stadt ein sommerliches Pop-up-Strand-Erlebnis veranstalten – mit Sand, Sitzgelegenheiten und besonderen Verkostungsstationen, alles darauf ausgelegt, zum Teilen in sozialen Medien anzuregen.

Hier die sommerliche Brand-Activation-Kampagne von Jim Beam in Australien mit Kombi&Co. Sie sorgt für Begeisterung rund um die Marke und steigert den Absatz in der Hochsaison.

 

UGC bei Brand Activation

7. Eigene Seiten auf Ihrer Website bereitstellen

Geschriebene UGC-Inhalte lassen sich kuratieren, indem Sie eigene Seiten einrichten, über die Nutzer sie direkt einreichen können. So können sich Nutzer einfach melden und ihre Ideen vorschlagen.

Ein Beispiel dafür ist CreamFilledChurros.com, wo Nutzer aufgefordert werden, ihre liebsten Dessertrezepte zu teilen. Das Rezept erscheint dann im Dessert-Blog der Marke. So kann sie neue Rezepte vorstellen und mit ihrer Zielgruppe in Kontakt treten.

 

UGC-Einreichung auf der Website

 

 

Inhalte Ihrer Kunden zu sammeln muss weder kompliziert noch teuer sein. Mit einfachen Strategien wie Marken-Hashtags, Aufforderungen zur Interaktion und Anerkennung in der Community bauen Sie eine wertvolle Bibliothek authentischer Inhalte auf, die neue Kunden anspricht.

Denken Sie daran: Viele Nutzer erstellen Inhalte einfach aus Freude daran, von Marken wahrgenommen und wertgeschätzt zu werden, die sie unterstützen. Mit diesen Methoden haben Sie einen stetigen Strom echter Kundengeschichten, der Ihr Marketing stärkt.

Best Practices für nutzergenerierte Inhalte

Bevor wir diesen Artikel abschließen, gebe ich Ihnen noch einige Best Practices für das Sammeln und Nutzen nutzergenerierter Inhalte mit, damit Sie gut starten.

 

  • Mit den UGC-Zielen der Marke beginnen

Überlegen Sie vor dem Start einer UGC-Kampagne, was Sie erreichen wollen.

Geht es darum, informativeren UGC zu sammeln, der zum Kauf anregt? Wollen Sie die Markenbekanntheit steigern? Oder möchten Sie Inhalte kuratieren, die ein ganz neues Social-Media-Profil füllen?

Wenn Sie das Ziel kennen, warum eine Marke UGC erbittet, erkennen Sie leichter, auf welche Art Sie sich konzentrieren und in welches Marketing Sie sie einbinden können. Legen Sie in dieser Phase KPIs fest, die Sie beobachten.

  • UGC-Art und passende Kanäle festlegen

Wohin soll der UGC? Auf Ihre Website oder auf Ihre Social-Media-Kanäle? Auf welche Profile? Sie müssen Ihre Zielgruppe verstehen und wissen, welche Inhalte sie auf Ihren Kanälen gern sieht.

Nehmen wir noch einmal Sephora. Die Produkt-Landingpages dienen dem Einkauf, deshalb zeigen sie vor allem Produktbewertungen früherer Kunden. Auf Instagram dagegen dreht sich alles um Anleitungsvideos und Produkt-Highlights ihrer Nutzer.

  • Die Bitte um UGC in die Buyer's Journey einbauen

Welcher Teil Ihrer Buyer's Journey ist emotional aufgeladen? Wo können Sie Ihre Zuschauer um Feedback bitten? Wie bitten Sie sie, ihre Gedanken zu teilen?

Ein Fitnesscoach bewirbt zum Beispiel ein kostenloses fünftägiges Fitness-Trainingsevent. Meldet sich ein Nutzer an, gelangt er auf die Dankeseite, die ein Bild enthält, das er in einer Instagram-Story teilen kann. Darauf steht: „Ich nehme an einem Training bei einem Fitnesscoach teil. Mach mit!“

So kann der Nutzer das Event ganz einfach auf seinem Profil teilen. Seine Follower und Freunde sehen die Story, und Sie bekommen mehr Anmeldungen.

Die Dankeseite ist der perfekte Touchpoint, um Nutzer zu mehr Interaktion zu motivieren. Das gilt auch für Seiten nach dem Kauf oder sogar für Bestätigungs-E-Mails.

  • Nutzer aktiv bitten, UGC zu teilen

Die Hashtag-Kampagnen #IKEAatmyplace von IKEA und #LiveLaCroix von LaCroix zeigen: Wer seine Nutzer aktiv bittet, Inhalte zu erstellen – mit oder ohne Anreiz –, verbessert die UGC-Kuratierung.

Gestalten Sie die Anreize spannend und interagieren Sie mit Ihrer Zielgruppe, wenn sie postet, für mehr Engagement.

Aber vergessen Sie nicht zu FRAGEN. „Posten Sie Bilder oder Videos von sich mit unserem Produkt und dem Hashtag #branded“ ist eine Möglichkeit, aber probieren Sie ruhig aus, was für Sie am besten funktioniert.

 

UGC-Call-to-Action

 

Ob auf Ihrer eigenen Landingpage, Ihrer Website, Ihrem Blog oder Ihren Social-Media-Seiten: Achten Sie darauf, einen Call-to-Action einzubauen. Woher sonst sollen Ihre Kunden wissen, was sie als Nächstes tun sollen?

  • Vor dem Teilen von Inhalten immer um Erlaubnis fragen

Merken Sie sich diese goldene Regel für soziale Medien: Fragen Sie vor dem Teilen von Inhalten um Erlaubnis und nennen Sie immer die Urheber. Sie wollen nicht die Marke sein, die in sozialen Medien öffentlich dafür kritisiert wird, Inhalte zu „klauen“.

Außerdem verbessern Sie Ihre Beziehung zu Ihren Nutzern, wenn Sie auf sie zugehen. So kann die Marke die ursprünglichen UGC-Creators auf ihren Social-Media-Kanälen markieren, was die Authentizität des UGC unterstreicht.

  • Die Inhalte bewerben

Natürlich reicht es nicht, UGC zu haben – Sie müssen auch dafür sorgen, dass Ihre Inhalte die richtige Zielgruppe erreichen. Binden Sie Bewertungen in Ihre Marketing-E-Mails ein, ergänzen Sie Produkt- oder Service-Landingpages um Testimonials und heben Sie Ihren besten UGC mit Anzeigen hervor.

  • UGC-Kampagnen überwachen und optimieren

Wie bei jeder Marketingstrategie ist es wichtig zu wissen, wie Ihre Kampagne läuft. So können Sie Ihre UGC-Kuratierung und -Promotion optimieren. Wenn Sie UGC-Strategien umsetzen, sollten Sie außerdem mögliche Landingpage-Fehler im Blick haben, die Ihre Kampagnenergebnisse schmälern können, selbst wenn die Inhalte authentisch und gut produziert sind.

Kehren Sie zu den KPIs aus der ersten Phase zurück. Was funktioniert gut? Was kommt bei Ihrer Zielgruppe nicht an? Wie können Sie kosteneffizienteren UGC für die Marke erzeugen? Die Zahlen helfen Ihnen, diese Fragen zu beantworten.

Jetzt kennen Sie die besten Tipps und Praktiken für den Aufbau einer UGC-Kampagne für eine Marke – Zeit, sie in die Praxis umzusetzen! Teilen Sie Ihre Erkenntnisse mit uns und verraten Sie uns, was Ihnen an diesem Artikel am meisten geholfen hat.

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