Verkaufsseite mit hoher Conversion: 6 Tipps & Beispiele
Wenn Sie ein Produkt oder eine Dienstleistung online verkaufen wollen, brauchen Sie eine Verkaufsseite. Eine Verkaufsseite ist eine einzelne Seite mit genau einem Zweck: Ihr Produkt zu verkaufen. Sie gehört zu den häufigsten Landingpage-Typen und unterscheidet sich von Ihrer Startseite.
Wenn Sie ein Produkt oder eine Dienstleistung online verkaufen wollen, brauchen Sie eine Verkaufsseite.
Eine Verkaufsseite ist eine einzelne Seite mit einem einzigen Zweck: Ihr Produkt zu verkaufen. Sie gehört zu den häufigsten Landingpage-Typen und unterscheidet sich von Ihrer Startseite.
Um den Unterschied zwischen einer Website und einer Verkaufsseite zu zeigen, schauen wir uns dieses Beispiel aus dem Webshop von Fitbit an. Hier sehen Sie eine Übersicht aller verschiedenen Produkte.

Jedes dieser Produkte hat seine eigene Verkaufsseite. Wenn wir also auf Fitbit Sense 2 klicken, erhalten wir eine Verkaufsseite mit allen Details, die wir über dieses konkrete Produkt wissen müssen.

Eine Verkaufsseite konzentriert sich also immer auf ein Produkt. Ihr alleiniger Fokus auf Conversions ist der Hauptgrund, warum sie so wirksam und profitabel ist.
Was brauchen Sie also, um eine Verkaufsseite mit hoher Conversion zu erstellen? In diesem Leitfaden zeigen wir Ihnen, wie Sie eine Verkaufsseite schreiben, die konvertiert.
2 Dinge, die Sie wissen sollten, bevor Sie Ihre Verkaufsseite erstellen
Zuerst müssen Sie Ihre Zielgruppe verstehen. An wen wollen Sie dieses Produkt verkaufen? Die Antwort darauf liegt meist in Ihrem Angebot.
Wenn Sie zum Beispiel ein neues Highend-Smartphone verkaufen, besteht Ihre Zielgruppe überwiegend aus Erwachsenen der gehobenen Mittelschicht. Wenn Sie unsicher sind, wer Ihre Zielgruppe ist, hilft ein Tipp: Suchen Sie online nach Daten Ihrer möglichen Wettbewerber. Beim Smartphone-Beispiel können Sie etwa „Apple Zielgruppe“ googeln. Im Netz gibt es viele Fallstudien, die Ihnen eine Vorstellung davon geben, wer Ihre Käufer sein könnten.

Bildquelle: Digital School of Marketing
Beim Verstehen Ihrer Zielgruppe gilt: je mehr Sie wissen, desto besser. Die meisten erfolgreichen Unternehmen erstellen eine sogenannte Buyer Persona. Das ist eine halb fiktive Figur, die Ihre Zielgruppe anhand von vier Kategorien repräsentiert – geografisch, demografisch, psychografisch und verhaltensbezogen.
Sobald Sie wissen, wer Ihre Zielgruppe ist, müssen Sie sie verstehen. Am wirksamsten gelingt das, indem Sie ihre Pain Points identifizieren. Das sind Probleme, mit denen Ihre Zielgruppe häufig zu kämpfen hat. Auch hier ist die einfachste und günstigste Methode eine Online-Recherche. Sie können zum Beispiel nach „Pain Points einkommensstarker Erwachsener“ und „Pain Points von Smartphone-Nutzern“ suchen.
Jetzt, da Sie wissen, wer Ihre Zielgruppe ist, und ihre Motive und Probleme verstehen, ist es Zeit für Ihr Wertversprechen. Notieren Sie alle wichtigen Eigenschaften Ihres Produkts und überlegen Sie dann, welchen Nutzen jede davon für Ihren idealen Käufer hat. Ihr Wertversprechen sollte idealerweise die Frage beantworten: „Was bietet Ihr Produkt, und warum sollte Ihre Zielgruppe das interessieren?“

Bildquelle: Social Impact Architects
Diese beiden Schritte sind wichtig, denn die Informationen, die Sie hier gesammelt haben, bilden den Kern Ihrer Verkaufsseite.
Die wichtigsten Elemente einer Verkaufsseite mit hoher Conversion
- Überschrift und Unterüberschrift
Die Überschrift ist der erste Text, den Ihre Besucher lesen. Sie soll nicht nur einprägsam sein und Neugier wecken, sondern auch für Ihre Zielgruppe relevant.
Zurück zum Smartphone-Beispiel: Angenommen, Ihre Recherche hat ergeben, dass die meisten Nutzer von Highend-Smartphones mit einer kurzen Akkulaufzeit kämpfen. Ihr Produkt hat eine längere Akkulaufzeit als die meisten Alternativen auf dem Markt. Eine gute Überschrift könnte lauten: „15% mehr Akkulaufzeit mit unserem neuen Smartphone“ oder „Das Smartphone, das nie schläft“. Den Ton bestimmen Sie selbst, aber die Überschrift sollte direkt den Pain Point Ihrer Besucher ansprechen.
Die Buchhaltungssoftware Gekko weiß, dass die meisten Inhaber kleiner Unternehmen ihre Buchhaltung als lästig empfinden. Die Überschrift auf ihrer Seite spricht diesen Pain Point direkt an und versichert dem Besucher: Wer sich für Gekko entscheidet, bekommt seine Buchhaltung auf einfache Weise erledigt.

Die Unterüberschrift steht direkt unter der Überschrift und besteht aus ein bis zwei zusätzlichen Sätzen, die die Aussage der Überschrift weiter untermauern. Besonders sinnvoll ist sie, wenn Ihre Überschrift vage ist. Sehen Sie sich das Beispiel unten von der E-Mail-Automatisierungssoftware Intercom an. In einem Satz liefert die Unterüberschrift nützliche Informationen zum Produkt.

2. Hero-Bild oder -Video
Das Bild, das Besucher als Erstes sehen, wenn sie Ihre Seite öffnen, heißt Hero-Bild. Bei einer Verkaufsseite empfiehlt es sich, ein hochwertiges Foto Ihres Produkts als Hero-Bild zu verwenden. Damit es optisch ansprechender wirkt, sollte das Hero-Bild zum Gesamtbild der Seite passen.
Statt eines Hero-Bildes können Sie auch ein Video einsetzen. Tatsächlich kann ein Video Ihre Conversions um bis zu 86% steigern. Das E-Commerce-Unternehmen Shopify nutzt ein Werbevideo, dessen Vorschaubild zu den Farben und dem Stil der Landingpage passt.

Wenn Sie mehr über den Einsatz von Video auf Ihrer Seite erfahren möchten: Hier finden Sie unseren einfachen Leitfaden zum Erstellen von Video-Landingpages.
3. Call-to-Action
Der Call-to-Action ist meist ein Button auf Ihrer Seite. Dieser Button soll Ihren Besucher dazu bewegen, zu handeln und das Produkt zu kaufen. Achten Sie darauf, dass der Text Ihres Call-to-Action auf Ihr konkretes Angebot zugeschnitten ist. Personalisierte Calls-to-Action konvertieren bis zu 202% besser als nicht personalisierte. CTAs wie „Jetzt kaufen“ sind nicht so wirksam wie „Hier Ihr neues Smartphone sichern“.
Der Streamingdienst Hulu setzt ebenfalls auf einen personalisierten CTA, um sein spezielles Disney Bundle Trio Basic zu bewerben. Er vermeidet mögliche Reizwörter, die Verbindlichkeit ausdrücken, wie „Kaufen“. Stattdessen heißt es „Alle drei holen“, sodass man den Eindruck bekommt, etwas zu verpassen, wenn man nicht auf den CTA-Button klickt.

Achten Sie neben dem Text des Call-to-Action auch auf Aussehen und Platzierung des Buttons. Er sollte auffällig genug sein, um Aufmerksamkeit zu erregen, auf der ersten Seite stehen, und seine Farbe sollte sich vom Rest der Seite abheben. Im Hulu-Beispiel bildet der weiße CTA-Button einen guten Kontrast zum tiefen Blau der übrigen Seite und fällt dadurch auf.
4. Kundenstimmen
Besucher legen Wert auf Social Proof, besonders wenn das Produkt, das sie kaufen, eher teuer ist. Kundenstimmen auf Ihrer Verkaufsseite sind eine großartige Möglichkeit, die Conversions zu steigern. Berichten zufolge vertrauen 9 von 10 Kunden Bewertungen und Kundenstimmen auf Landingpages.

Das Marketingunternehmen MarketerHire zeigt auf seiner Seite diese drei hervorragenden Kundenbewertungen, um Vertrauen aufzubauen und zu zeigen, was es für Sie tun kann, wenn Sie es beauftragen. Namen und Fotos der Kunden verleihen zusätzliche Glaubwürdigkeit und Vertrauen.
5. Bereich mit den wichtigsten Vorteilen
All die Arbeit, die Sie vorab in Ihr Wertversprechen gesteckt haben, zahlt sich in diesem Bereich aus. Die wichtigsten Vorteile des Produkts auf Ihrer Verkaufsseite zu nennen ist eine gute Möglichkeit, Ihre Besucher noch stärker davon zu überzeugen, warum sie sich für Sie entscheiden sollten.
Es ist sehr wichtig, dass Sie die wichtigsten Vorteile aufschreiben und nicht bloß Features. Warum sollte genau dieses Feature Ihre potenziellen Kunden interessieren? Welche Vorteile bringt es ihnen? Halten Sie diesen Teil kurz und auf den Punkt, um Ihre Besucher nicht mit zu vielen Details zu überfordern. In der Regel reichen drei Hauptvorteile.
Die Online-Kursplattform Thinkific hat ihre Hauptvorteile klar herausgearbeitet und kurz erklärt, warum sie für Sie wichtig sind, wenn Sie mit dem Verkauf Ihres Online-Kurses Geld verdienen möchten.

6. Bereich mit häufig gestellten Fragen
Ist Ihr Produkt teuer oder der Markt stark umkämpft, wird es wahrscheinlich schwieriger, Ihre Zielgruppe zum Kauf zu bewegen. Hier kann ein FAQ-Bereich sehr nützlich sein.
Was könnte Ihre Besucher davon abhalten, den letzten Schritt zu gehen? Gibt es zusätzliche Informationen, die sie von einem Kauf überzeugen könnten? Nehmen Sie diese in die FAQ auf. Wenn Sie die Befürchtungen Ihrer Käufer auf Ihrer Seite ansprechen, kann das die Conversion-Rate um bis zu 80% steigern.
Da Menschen im Allgemeinen risikoscheu sind, ist eine häufige Frage die nach Rückerstattungen. Gehen Sie darauf und auf alle anderen Punkte ein, damit Ihr Angebot möglichst risikofrei wirkt.
Lange Verkaufsseite vs. kurze Verkaufsseite
Ein Dilemma, vor dem Marketer beim Erstellen einer Verkaufsseite häufig stehen, ist die Frage, ob eine lange oder eine kurze Version besser konvertiert.
Aktuellen Studien zufolge führen längere Landingpages zu 220% mehr Conversions als einseitige. Gerade wenn Sie ein teures Produkt verkaufen, sollten Sie unbedingt mehr Text und Material einsetzen, um Ihre Besucher vom Kaufabschluss zu überzeugen.
So erstellen Sie eine Verkaufsseite
Jetzt, da Sie die wichtigsten Elemente einer Verkaufsseite mit hoher Conversion kennen, können Sie Ihre erste Seite erstellen. Ein Landingpage-Builder wie LanderLab ist dafür ein guter Ausgangspunkt. Es ist ein Drag-and-drop-Tool, für das Sie weder Programmier- noch Designkenntnisse brauchen.
Sie können eine unserer professionellen Vorlagen wählen, die ein Team aus Marketern und Grafikdesignern erstellt hat, oder einfach Ihre Lieblings-Landingpages klonen (Sie müssen nur deren URL in LanderLab einfügen).
LanderLab eignet sich auch hervorragend für responsive Designs. Stand 2023 kommen 60.9% des Traffics von mobilen Geräten. Mit einem responsiven Design passt sich die Seite an das Gerät Ihrer Besucher an. Das geschieht automatisch, Sie müssen also nichts weiter tun.
Verschiedene Verkaufsseiten per A/B-Test vergleichen
Um Ihre Verkäufe weiter zu verbessern und zu steigern, werden Sie früher oder später A/B-Tests durchführen müssen. Die Idee: Sie erstellen zwei verschiedene Versionen einer Verkaufsseite, ändern nur einen Aspekt und senden beide an gleich viele Besucher. Danach können Sie vergleichen, welche besser abgeschnitten hat.

LanderLab hat eine integrierte A/B-Test-Funktion. Sie können unter anderem Überschriften, Call-to-Action-Buttons und lange gegen kurze Verkaufsseiten testen. Wenn Sie mehr darüber wissen möchten, lesen Sie unseren A/B-Testing-Leitfaden.
4 häufige Fehler auf Verkaufsseiten, die Conversions kosten
Selbst wenn alle richtigen Bausteine vorhanden sind, können kleine Fehler die Wirkung Ihrer Verkaufsseite ruinieren. Das sind die häufigsten Fehler auf Verkaufsseiten, die mir immer wieder begegnen:
- Mehrere Produkte gleichzeitig verkaufen. Auf Ihrer Verkaufsseite sollten Sie nur EIN Produkt verkaufen. Sobald Sie für andere Angebote werben oder auf andere Produkte verlinken, verlieren Sie die Aufmerksamkeit Ihres Besuchers und geben ihm einen neuen Grund, die Seite ohne Kauf zu verlassen.
- Langweilige, generische Überschriften. Überschriften wie „Willkommen bei unserem Produkt“ oder „Jetzt kaufen“ erfüllen keinen Zweck. Ihre Überschrift muss Aufmerksamkeit erregen und direkt das Problem ansprechen, vor dem Ihr Besucher steht. Wenn Ihre Überschrift für jedes Produkt in Ihrer Kategorie funktionieren würde, ist sie zu generisch.
- Lange Absätze schreiben. Irgendwann will niemand mehr einen Textblock auf dem Bildschirm lesen. Ihre Absätze sollten knapp sein. Höchstens zwei bis drei Sätze. Genug Weißraum. Machen Sie es leicht, die Seite zu überfliegen.
- Stockfotos, die alles unecht wirken lassen. In dem Moment, in dem Sie ein kitschiges Stockfoto von zwei Geschäftsleuten im Anzug beim Händeschütteln einbauen, können Sie es gleich lassen. Verwenden Sie echte Bilder Ihres echten Produkts und Ihrer echten Kunden, oder wenigstens Stockfotos, die nicht aus dem Jahr 2005 zu stammen scheinen.
Fazit
Bevor Sie mit Ihrer Verkaufsseite beginnen, sollten Sie sicherstellen, dass Sie Ihre Zielgruppe und den Wert, den Ihr Produkt dieser Zielgruppe bringen kann, vollständig verstehen. Nutzen Sie dann einen Landingpage-Builder wie LanderLab, um Ihre Seite zu gestalten.
Achten Sie auf eine passende Überschrift und Unterüberschrift, ein ansprechendes Hero-Bild oder -Video, einen personalisierten Call-to-Action und weitere nützliche Bereiche wie Kundenstimmen, wichtigste Vorteile und FAQs. Testen Sie zum Schluss laufend verschiedene Ideen per A/B-Test, um Ihre Conversions weiter zu steigern.
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